Sonntag, 25. September 2016

~ Potzblitz ~

Seit Jahren hab ich eine Idee, ich will mal Wakeboarden ausprobieren.

Ich machs kurz, ich hab es versucht und es hat mich dermaßen zerrissen, dass ich am nächste Tag nur noch Stehen, nicht Sitzen und nur gaaaaanz langsam gehen konnte - das war total klasse, weil ich ein dreitägiges Meeting hatte, das ich dann halt im Großen und Ganzen im Stehen verbracht hab... Eine Stehung, keine Sitzung. Ich hatte den Bandscheibenvorfall übel im Verdacht und war mehr als frustriert. Wieder so lange Laufpause, dabei geh ich doch regelmäßig ins Studio. Ich übertreib es mit dem Laufen nicht und überhaupt...

Dann hab ich einen Hilferuf im Freundeskreis ausgesprochen. Ich brauche eine/n Wunderheiler/in, jemanden, der mein Gerüst versteht und mir schnell helfen kann.

Beruflich und privat stark eingebunden, war es schwierig einen Termin zu finden. Der Leidensdruck ließ nach, weil sich nach ein paar Tagen der Alltag nicht schmerzfrei aber ganz ok bewältigen ließ.

Und endlich nach 3 Wochen klappte der Termin und ich hätte es nicht für möglich gehalten. Es gibt sie, die Wunderheilerin für mich (glaub ich zumindest). Sie hat mir mein  Kreuz-Darmbein gerade gerückt. Dass ich schief bin/war und unrund gehe und laufe, hatte ich selbst schon realisiert. Aber dass nach einer Sitzung eine solche Besserung eintreten kann - ich hätte es nicht für möglich gehalten.

Der Ischias ist nach wie vor beleidigt aber deutlich besser. Und so hab ich mich heute früh auf ein kleines Läufchen gewagt. Ich mache es kurz und dann kommen nur Bilder: Es war nicht schmerzfrei aber es scheint ok. Wenn ich keine Nachwirkungen mit Verschlechterung des Zustandes hab, werde ich alle 3 Tage so ein kleines 5km-Läufchen wagen. Neue Termine hab ich, die gehen aber erst in 3 Wochen los aber dann regelmäßig. Ich hab Hoffnung, dass ich in diesem Jahr die Schuhe doch wieder häufiger schnüren kann. Und erneut.. aufstehen, Krone richten, weitermachen - in vielerlei Hinsicht.

Immer den Dom im Blick!










Samstag, 27. August 2016

~ Jeck im Sunnesching ~

Als ich heute um 9.00 Uhr bei Eröffnung des Studios mein Training mit dem Plan begann, die Strecke zu meinem Heim zurückzulaufen und damit eine 4wöchige Laufpause zu unterbrechen, hatte ich nicht auf dem Schirm, was heute in Köln los ist.

Als mir am Deutzer Bahnhof die ersten Verkleideten entgegen kamen (um 9.30 Uhr) fiel es mir wie besagte Schuppen von den Augen.. Jeck im Sunnesching, eine relativ neue Tradition, im Sommer Karneval zu feiern.

Und da der Kölner ja bekanntlich die Feste feiert, wie sie fallen, gewinnt diese Sommerparty immer mehr Anhänger. Auch ich wäre nicht abgeneigt, hätte ich nicht eine Einladung unter dem Titel "Betreutes Tanzen", die ich sehr gerne angenommen habe.

Vorbei an den Rheinterrassen, in denen ich traditionell immer meinen Weiberdonnerstag verbringe, hinein in den Rheinpark, in dem ich vor zwei Jahren noch den Nachtlauf mitgemacht habe, da ziehen sie dahin... die Jecken. Auf zur ausverkaufte Party im Rheinpark.


Hier laufe ich zwischen Mülheimer Hafen und dem Rheinpark auf dem Deich und höre die Karnevalsgesänge... und just kommt das Lied "Wenn de Sunn schön schingk..." von den Bläck Föös und ich könnte direkt mitsingen und mitfeiern. Mach ich ab nicht.. ich laufe weiter in der schon brütenden Hitze, denn wie singen die Föös: Wenn de Sonn schön schingk....weed et Wedder widder wärm....


Und hier auf der Brücke genieße ich den wunderbaren Ausblick auf den Dom.


5km traue ich mir zu und verdaue sie auch ganz gut. Es ist warm... sehr warm... aber ich bin wieder gelaufen und das freut mich. Wenn de Sonn schön schingk....

Und jetzt mach ich mich auf zum Betreuten Tanzen.. das wird mindestens so gut wie Jeck im Sunnesching nur ohne Kostüm. Wenn de Sonn schön schingk...

Montag, 22. August 2016

~ Wandern unter erschwerten Bedingungen ~

Ich bin noch nicht ganz zurück im Blogger-Modus... aber ich versuch es mal und wenn ich dann mal ne Minute durchatmen kann, dann schaue ich auch noch mal in die Runde.

Deshalb wenig Text und ein paar Fotos. Ich war Wandern mit meiner Freundin Marion. 17km rund um Marienheid. Es war nass, wir hatten Spaß, wir hatten gutes Essen und anschließend gab es ein After-Wander-Bier in der Domstadt, die sich so langsam von den Besuchern der Gamescom befreit. Ein wunderbarer Abschluss eines vollgepackten Wochenendes.







Habt noch ein wenig Geduld mit mir. Ich bin bald wieder da... glaube ich... hoffe ich.